Luna
Physio / Gangtraining
Gesundheit / Sport und Freizeit
Die neurologische Erkrankung äussert sich chronisch durch entzündliche Prozesse an den Nerven. Die Krankheit mit den tausend Gesichtern. Denn sie manifestiert sich sehr unterschiedlich. In der Schweiz erhält ungefähr jeden Tag eine Person die Diagnose.
Was ist das?
Unser Nervensystem besteht aus zwei Teilen: dem zentralen Nervensystem (ZNS) und dem peripheren Anteil. Gehirn und Rückenmark bilden das ZNS. Von dort ziehen Nervenstränge in jeden Winkel unseres Körpers, also in die Peripherie. Die Nerven des ZNS sind teilweise isoliert mit einer Myelinscheide, damit sie noch schneller leiten können. Diese Myelinschicht und die Nervenübergänge werden bei multipler Sklerose vom eigenen Immunsystem angegriffen und geschädigt. Je nachdem wo die Entzündungsherde liegen, sind unterschiedliche Körperfunktionen betroffen.
Was ist jetzt wichtig?
So individuell sich die Krankheit äussert, so vielfältig ist auch die Therapie. Da jedoch sehr oft die Bewegungsabläufe betroffen sind, ist die Koordination und das Gleichgewicht fast immer reduziert. Meist wird die Krankheit von ausgeprägter Erschöpfung begleitet.
Deshalb ist eine individuelle Abstimmung deines Trainings enorm wichtig.
Samira Mousa
Bloggerin und MS-Betroffene
«Ich musste selbst schauen, was ich tun kann, damit ich den Verlauf meiner Krankheit so positiv wie möglich beeinflussen kann.»
Das koordinative Training ist in der Intensität sehr gut dosierbar und ist damit bestens geeignet für alle Stadien der Erkrankung. Gerade MS-Patienten berichten von sehr positiven Effekten auf die Gehfähigkeit durch das Training auf den Sensopro-Geräten.
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